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Die Gründung des Gutes liegt über 1000 Jahre zurück. Uralte Grundmauern, auf denen das Gutshaus auch heute noch steht, sind etwa 747 bis 814 im Zuge der Christianisierung durch Karl den Großen geschaffen worden. An strategisch wichtigen Plätzen wie hier im Tal der Markau entstanden sogenannte Fluchtburgen. Auch das Rittergut Kirchberg war so eine Flucht- und Wasserburg. Die Silberfunde am Rammelsberg gaben der Gegend und Kirchberg immer mehr Bedeutung. Die Burg entwickelte sich zu einem Königshof.
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Die Silberfunde am Rammelsberg gaben der Gegend und Kirchberg immer mehr Bedeutung. Die Burg entwickelte sich zu einem Königshof. Um die Gebäude, die mit Wasser umgeben waren, stabil zu bauen, wurden riesige Eichenstämme im Untergrund eingebaut. Alle 25 bis 30 km wurden damals solche Burgen gebaut. Sie lagen an den alten Heerstraßen und dienten der Flucht und der Verteidigung der Landesgrenzen. Im Jahre 1206 beschreibt eine Urkunde, dass die Kirche und die Burg dem Reichsstift Gandersheim zugehörig sind. Die wirtschaftlichen Interessen des Gutes wurden bis zum Jahr 1487 durch die Herren von Freden wahrgenommen.
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Anschließend war das Herzoghaus Braunschweig Eigentümer. In dem Zusammenhang wurden verschiedene Adelsfamilien als Lehnsinhaber genannt. Schließlich kaufte Herzogin Elisabeth, geb. Gräfin Stollberg das Lehn zurück und gab es an ihren Enkel, Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig. Dieser übertrug den Besitz an seine illegitimen Söhne mit Eva von Trott. Eine fast vollständige Zerstörung der Burg und der Wirtschaftsgebäude wurde vermutlich durch den Grafen Vollrad von Mansfeld 1552 vollzogen, der das Luthertum gegen den katholischen Herzog von Braunschweig durchsetzen wollte. Der Augsburger Friedensvertrag sah Entschädigungszahlungen vor, mit denen die Burg und die Gebäude ab 1555 wieder aufgebaut wurden. 1606 erhielt Christoph von Dorstadt das Gut als Pfandlehn. Im Jahre 1615 wurde Daniel von Campen Besitzer des Gutes und der Burg. Der Merianzeichner Conrad Buno hat das Rittergut 1653 erstmals bildlich dargestellt.
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Durch Daniel von Campen wurden viele Gebäude saniert oder neu erstellt. Eckhard von Campen gab dem Gutshaus 1812 eine neue Dachform. Ein barockes Mansardenspitzdach, welches auch die heutige Form darstellt. Sein Sohn August Ferdinand baute besonders die Wirtschaftsgebäude weiter, durch seine Nichte, Tusnelde von Campen, kam das Gut an die Familie von Petersdorff, die seit dem den Doppelnamen von Petersdorff-Campen trägt. Dr. Daniel von Campen auf Kirchberg 1581 -1654
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Der Gutshof heute |
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Der Gutshof befindet sich im Privatbesitz der Familie von Petersdorff-Campen. Viele historische Gebäude befinden sich unter Denkmalsschutz. Die Erhaltung und Bewirtschaftung dieser Werte stellt eine Herausforderung an die Besitzer, die sowohl wirtschaftlich als auch kreativ gelöst werden soll. Die wirtschaftliche Grundlage des Betriebes wird durch den Ackerbau und das Wohnen auf dem Rittergut gelegt. Moderner Ackerbau mit Weizen, Rüben und Raps sowie Erdbeeren, Schnittblumen und Zuckermais auf einer Fläche von ca. 270 ha ist das eine Standbein des Betriebes. Wohnen auf dem Rittergut ist das andere Standbein. In die schönen Fachwerkscheunen wurde moderner Wohnkomfort eingebaut. Es entstanden viele großzügige Wohnungen im Grünen. Ideal für Familien mit Kindern, die das Landleben lieben. Zum Betrieb gehören ebenfalls 12 Fischteiche und 50 ha Wald.
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